26.5.14

Notizbuch vom Garten

Gerhard Gollwitzer:" Denke daran, daß Blüten, Pflanzen, Bäume und die Landschaft vor dem Zeichnen erst innerlich dein eigen werden müssen. Empfinde dich als Baum, ehe du ihn zeichnest. Das klingt wieder seltsam, aber wenn du es erprobst, wirst du spüren, was wir meinen. Der heutige Stadtmensch ist so naturentwöhnt, er kommt oft nur Sonntags hinaus in den Wald und auf die Wiese. Um aber Gräser und Blumen recht zeichnen zu können, muß man in der Wiese liegen und den Gräserwald über sich schwanken sehen, muß die Wiese und die Erde riechen und die Sonne spüren. Schaue Blumen an, bis sie dich anschauen." Aus Gerhard Gollwitzer, Freude durch Zeichnen, Seite 54, Ravensburg, 1953.

25.5.14

Nachtspinnen

In der Nacht, im Dunkeln: Spinnen, riesengroß. Zuerst habe ich mich gefürchtet, aber dann wurde es auch lustig.

19.5.14

Maus und Haus und Klaus

Es waren einmal ein Haus und eine Maus. Die waren die besten Freunde. Aber eines Tages sagte die Maus:"Wer hat meine Möhren gefressen?" Da sagte da Haus:"Ich habe sie nicht gefressen." Von da an war die Maus sehr skeptisch.

15.5.14

Mehr braucht man nicht.

Ich meine als Bildhauer, als Maler zahlt man fürstliche Ateliermieten, hat ne Menge Zeugs auf Lager liegen, so was muss man vorfinanzieren, am Ende braucht man das alles nicht, ärgerlich! Als Zeichner reicht das: Zwei Bleistifte, ein bisschen Papier und ein Garten. Ein kleiner Garten ist es, aber wenn ich da sitze und zeichne, wird der Garten so weit wie der blaue Himmel über mir.

12.5.14

Paul Klee und Pop Up Bücher

Ich frage mich, warum hat Paul Klee keine Pop Up Bücher gemacht? Oder hat er vielleicht sogar? Wie würden die aussehen? Die Kinder fragen!
Heute: KinderBuchKunstAGMontessorischule

7.5.14

Kleines Nachtpfauenauge

Ich glaube wir werden in diesem Jahr keine Himbeeren ernten können.

Bücher sind wie Freunde

"Ein Großteil, wenn nicht die meisten Dinge sind beschrieben, inventarisiert, fotografiert, erzählt oder zahlenmäßig erfasst worden. Meine Absicht auf den folgenden Seiten war es eher, das Übrige zu schildern: das, was man im Allgemeinen nicht notiert, das, was nicht bemerkt wird, was keine Bedeutung hat, das, was passiert, wenn nichts passiert außer Zeit, Menschen, Autos und Wolken." Georges Perec, Versuch einen Platz in Paris zu erfassen, Libelle Verlag AG, 2010.

6.5.14

Forever young

Fünfzehn Minuten war ich jetzt mit dieser Nudie Jeans in der Badewanne. Dann ne halbe Stunde Gymnastik. Ich habe die versehentlich mit dem ganzen anderen Zeug in den Trockner gesteckt! Jetzt muss die zwei Nummern größer werden! Oder wenigstens eine! Bei dem ganzen Vorgang stellte sich mir die Frage: Eh, wie alt bin ich eigentlich?! Oder anders gefragt: Solange ich so was mache, bin ich doch noch jung! Oder?

5.5.14

KinderBuchKunst

KinderBuchKunst, AG Montessorischule, neue Pop Up Bücher. Heute haben wir damit angefangen. Jeder macht sich ein, sein Buch. Was er zeichnen, schreiben, erzählen mag.  Noch sieben Montage kommen wir zusammen. Schade.  Aber dann gibt es Sommerferien, bravo.Vielleicht geht es im nächsten Schuljahr weiter. Mal sehen.

3.5.14

Gartenbuch

"Und für wen ist das jetzt?" 
"Fürs Regal."