27.3.14

Working on a new book. So eine Art altered book.

Noctua Pronuba, das Hausmütterchen


Die Hausmutter ist uns auch zugelaufen. Genau wie der Zimtbär. Pauline hat sie gefunden auf dem Bürgersteig. War drei Wochen bei uns. Löwenzahn, Salatblätter, am liebsten aber Himbeerblätter hat sie gefressen, ist immer dicker und runder geworden und hat sich gestern verpuppt. Wenn alles gut geht, kommt Ende Juni  ein Eulenfalter da raus. Die Hausmutter heißt so, weil sie nachts gern in Häuser fliegt, tagsüber sich  in den Wohnungen ausruht, und erst in der nächsten Nacht dann wieder loszieht.  




24.3.14

Der Zimtbär

Fast hätte ich ihn übersehen. Fast wäre ich sogar drüber gefahren. Mit dem Fahrrad. Der Zimtbär lief über den Bürgersteig und den Fahrradweg und wäre auf die vierspurige Straße gekommen. Da bin ich noch mal umgedreht: "He wo willst du denn hin?" Und weil ich zufällig so eine Plastikkiste dabei hatte, habe ich ihn da in Sicherheit gebracht. Zu Hause habe ich sofort nach Futter gesucht, habe ihm Rosenblätter, Löwenzahn und Himbeerblätter angeboten. Dann erst habe ich im Internet rausgefunden: Es ist ein Zimtbär und die Zimtbären überwintern und wenn sie im März aufwachen, fressen sie nichts mehr, suchen sich sofort eine gute Stelle, wo sie sich verpuppen können. Und das ist dann bei mir zu Hause nach 3 Stunden schon passiert. Mal sehen wies weitergeht. Ich werde berichten.

23.3.14

Als die Welt noch eine Kartoffel war

Eine Geschichte aus der KinderBuchKunst AG an der Montessorischule

15.3.14

Telling the truth with lies

Picasso: "To draw, you must close your eyes and sing."

Paul Klee: "One eye sees, the other feels."

Maurice de Sausmarez: "Every visual experience is at one and the same time a receiving of fragmentary information, a giving of form to these visual sensations and the arousing of a felt response. We must be careful to remember that for the artist what ultimately matters is this quality of feeling which results."

John Berger: "A Drawing of a tree shows not a tree, but a tree being looked at."

Bruce Mau: "Repeat yourself, if you like it, do it again, if you dont like it, do it again."

Bruce Mau: "Begin anywhere, John Cage tells us that not knowing where to begin is a common form of paralysis. His advice: begin anywhere."

Charles Avery: "As I am working I am continually coming across new ideas, and ways of doing things. Constant invention breeds a state of unpredictable flux in the drawing. I can take advantage of the accidents as they happen. So working quickly, I naturally enhance mistakes, pushing things about, making little exaggerations, extend limps, etc, which makes the drawing as a whole plausible, in a way that a character on its own often is not. To a degree the mistakes make this project; often it feels beyond my control."


Alle Zitate aus: Drawingprojects, An exploration of the language of drawing, Mick Maslen an Jack Southern, black dog publishing.

 

11.3.14

Die Clowns auf dem Zirkusgelände haben heute irgendwie traurig ausgesehen. Oder bilde ich mir das nur ein? Na ja, die Vorstellungen haben noch nicht angefangen. Mir war auch nicht so gut. Ich habe von meinem neuen Fahrrad das Schloss unterwegs verloren. Wie kann so was nur passieren, Klaus! Weiß ich doch nich!!
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Ich hab mir ein neues Fahrrad gekauft.

Gebraucht. Vom Werkstattchef eines befreundeten Fahrradhändlers. Eigentlich hab ich es mehr geschenkt bekommen als gekauft. Ein e-bike. Ein Elektrofahrrad. Eines der ersten, die auf den Markt gekommen sind. So 10 Jahre alt. Man sieht den Akku fast nicht, damals wurde der noch versteckt. Zwischen 20 und 30 kmh schnell. Ich kann weite, lange Radwanderungen machen. Am Sonntag bin ich damit nach Dülken gefahren. So 20 km, locker und leicht, bei herrlichem Sonnenschein, ohne Jacke. Und unterwegs mitten im Wald, eine Waldgaststätte, Haus Waldfrieden. Da hab ich ne Pause gemacht, mich an den Biergarten gesetzt, mein Skizzenbuch genommen und habe ein bisschen die Leute gezeichnet. Ein lautes, fröhliches, sonniges Treiben. Alle gute Laune. Und ich bin dagesessen, mit dem Stift und dem Zeichenbuch und bin wieder mal glücklich geworden. Glücklich wie ein Trottel. Ein bisschen fröhliches Fahrradfahren+ ein bisschen kritzeln= einverstanden mit mir und der Welt. So ein Glück ist ja schon ein wenig idiotisch, wenn ich mir die Nachrichten ansehe, was da los ist, ganz in der Nähe, wie sehr sich das nach Krieg anhört...trotzdem, ich werde weiter Fahrrad fahren und auch mein Zeichenbuch mitnehmen.

10.3.14

Roncalli

Wir durften über das ganze Zirkus Gelände wandern. Sogar einmal um die Manege rum. Im fast dunklen Zirkuszelt. Ponys und ein Pferd gibt es. Wir haben jede Menge gezeichnet und geschrieben.  Schöne Sachen gibt es da zu sehen. Die alten Zirkuswagen, toll. Und zwei von uns haben sich getraut und  ein Interview gemacht mit zwei Leuten aus dem Artistendorf. "Auf Englisch!" Na ja, Montessori Schule.