26.10.12

Anonyme Zeichner

Ein tolles Projekt. Ich bin da schon lange dabei. Wer das Projekt Anonyme Zeichner unterstützen will, es gibt ein STARTNEXT Projekt, schon mit 5 Euro ist man dabei, man kann sich ein Geschenk aussuchen: HIER Und auf der Seite der anonymen Zeichner kann man sich viele Zeichnungen ansehen: HIER

Einfach so, zwischendurch gepostet

17.10.12

Freude durch Zeichnen

Überall im Haus: Kleine Dinge, Fragmente, Reste, Teile: Wozu hat das mal gehört, was könnte das gewesen sein?  Kleine wunderbare Formen von: Spielzeug? Küchengeräten? Werkzeug? Und all das kann ich nur finden, ansehen, beobachten, kann mich nur drüber freuen, wenn ich es zeichne.

8.10.12

Wind zeichnen

Pauline, wie würdest du eigentlich Wind zeichnen? 
Also, ich würde einen ganz hellen blauen Buntstift nehmen und damit so ganz leicht, so hin und her über das Papier gehen, aber ganz leicht. 
Aber Wind ist doch eigentlich unsichtbar. 
Hallo?! Du siehst doch, wie windig es draussen ist!

3.10.12

Schwimmen zwei junge Fische des Weges und treffen zufällig einen älteren Fisch, der in die Gegenrichtung unterwegs ist. Er nickt ihnen zu und sagt: "Morgen, Jungs. Wie ist das Wasser?" Die zwei jungen Fische schwimmen eine Weile weiter, und schließlich wirft der eine dem anderen einen Blick zu und sagt:"Was zum Teufel ist Wasser?" Aus: David Foster Wallace: Das hier ist Wasser/This Is Water

1.10.12

Über die Dörfer gehen

Heute hatte ich kein Auto. Christa hat Pauline am Morgen mit dem Auto in die Schule gebracht und dann hatte sie wichtige Dinge zu erledigen und hat dafür das Auto gebraucht. Ich wollte Pauline mit dem Bus abholen, aber weil es heute wirklich sehr schönes sonniges Wetter war, bin ich zu Fuß zur Schule gegangen. Eine dreiviertel Stunde hab ich gebraucht. Dann war die Schule aus, Pauline kommt und  wollte doch nicht nach hause, wollte lieber mit der Marie am Nachmittag was spielen und die beiden sind mit Maries Mama losgefahren. Ja wunderbar, da habe ich mir freigenommen und bin nochmal zu Fuß nach Hause. Aber einen anderen Weg wollte ich gehen. Ich hab gemerkt, wie ich mir einen Weg aussuche, wie ich mir sogar Umwege aussuche, damit ich bei diesem schönen Wetter den Eindruck habe, ich würde auf einem Dorf wohnen. Wenn ich hier rechts rum gehe, dann komme ich doch gleich an dem großen Maisfeld vorbei und kann dann den Feldweg nehmen und komme an dem alten Bauernhof vorbei, mein großer Wunsch, auf dem Land zu wohnen. In einem kleinen Dorf.  So hab ich für den Rückweg doppelt so lange gebraucht und hatte sogar Blasen an den Füßen.